Schulterchirurgie in Duisburg
Schulterarthroskopie
Die Schulterarthroskopie ist ein modernes, minimalinvasives Operationsverfahren zur Behandlung verschiedener Erkrankungen und Verletzungen des Schultergelenks. Mithilfe einer kleinen Kamera und spezieller Instrumente können selbst komplexe Schulterprobleme gezielt und gelenkschonend behandelt werden. Durch die nur wenigen notwendigen Hautschnitte entstehen deutlich kleinere Wundflächen als bei herkömmlichen offenen Operationen. Dies ermöglicht eine schnellere Wundheilung, eine frühzeitige physiotherapeutische Mobilisation und eine geringere Belastung für den Patienten. Heute gilt die arthroskopische Schulterchirurgie als etabliertes Standardverfahren und wird insbesondere bei Erkrankungen wie dem Schulterengpasssyndrom (Impingement), Rotatorenmanschettenrissen, Schulterinstabilitäten sowie Verletzungen der Gelenklippe erfolgreich eingesetzt.
Schulterendoprothetik – Mehr Beweglichkeit, weniger Schmerzen
Wenn starke Schulterschmerzen den Alltag einschränken und konservative Behandlungen keine ausreichende Linderung mehr erzielen, kann eine Schulterendoprothese eine wirksame Lösung sein. Durch den Ersatz des geschädigten Gelenks lassen sich Schmerzen reduzieren und die Beweglichkeit der Schulter deutlich verbessern. Die Schulterendoprothetik ist heute ein bewährtes Verfahren, um Patienten zu mehr Lebensqualität und Mobilität zu verhelfen.
Wann ist ein künstliches Schultergelenk sinnvoll?
Der häufigste Grund für den Einsatz einer Schulterprothese ist der fortgeschrittene Gelenkverschleiß, auch Schulterarthrose (Omarthrose) genannt. Weitere Ursachen sind:
- Chronische Sehnenrisse (Rotatorenmanschettenmassenruptur)
- Durchblutungsstörungen des Oberarmkopfes (Humoruskopfnekrose)
- Schwere Brüche des Oberarmkopfes (Frakturen)
- Folgen von Entzündungen (z. B. rheumatoide Arthritis)
Welche Prothesenarten gibt es?
Moderne Schulterprothesen werden individuell an Ihre Anatomie und die Ursache Ihrer Beschwerden angepasst. Wir unterscheiden im Wesentlichen drei Formen:
- Anatomische Totalendoprothese (TEP): Ersetzt sowohl den Oberarmkopf als auch die Gelenkpfanne, wenn die körpereigenen Sehnen und Muskeln noch voll intakt sind.
- Inverse (umgekehrte) Schulterprothese: Diese Spezialprothese kommt zum Einsatz, wenn die Sehnen der Rotatorenmanschette irreparabel geschädigt sind. Durch ein mechanisches Umkehrprinzip übernimmt der Deltamuskel die Funktion der fehlenden Sehnen und ermöglicht wieder ein gutes Anheben des Arms.
Der Weg zur Genesung: Nachsorge und Rehabilitation
Der operative Eingriff erfolgt stationär und dauert in der Regel ein bis zwei Stunden. Für den langfristigen Erfolg ist die anschließende Nachbehandlung entscheidend:
- Frühzeitige Mobilisation: Bereits am ersten Tag nach der Operation beginnt die vorsichtige, passive Physiotherapie.
- Schutzphase: In den ersten Wochen schützt eine spezielle Schlinge (Sling) das Gelenk im Alltag vor Überlastung.
- Rehabilitation: Eine gezielte ambulante oder stationäre Reha schließt sich an, um Kraft und Bewegungsumfang schrittweise aufzubauen.
Unser Ziel ist es, dass Sie nachts wieder schmerzfrei schlafen und Ihren Alltag wieder selbstständig meistern können.
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und starten Sie Ihren Weg zu mehr Beweglichkeit und Lebensqualität.
