Wirbelsäulen-Chirurgie
Sportklinik am Rhein Duisburg

Wirbelkörperbruch

Nicht jeder Wirbelbruch muss operiert werden; oft reicht eine konservative Therapie (Schmerzmittel, Korsett, Physiotherapie). Eine Kyphoplastie ist meist sinnvoll, wenn die Schmerzen extrem sind oder die Statik der Wirbelsäule nachhaltig gefährdet ist.

Kriterien für eine operative Versorgung sind:

  • starke Schmerzen bestehen, die nach 2–3 Wochen konservativer Therapie nicht besser werden.
  • eine zunehmende Fehlstellung (z. B. ein Rundrücken/Witwenbuckel) droht.
  • wenn der Patient aufgrund der Schmerzen immobil wird (was besonders im Alter gefährlich ist, da es zu Lungenentzündungen oder Thrombosen führen kann).

Kyphoplastie Verfahren

Eine Kyphoplastie (oft auch Ballon-Kyphoplastie genannt) ist ein minimalinvasives chirurgisches Verfahren zur Behandlung von Wirbelkörperbrüchen. Das Hauptziel ist es, den schmerzhaft eingebrochenen Wirbel wieder aufzurichten und zu stabilisieren.

Hier ist der einfache Durchlauf, was dabei passiert:

  1. Aufrichtung: Über eine hohle Nadel wird ein kleiner Ballon in den eingebrochenen Wirbelkörper eingeführt und vorsichtig aufgeblasen. Dadurch wird der Wirbel wieder in seine ursprüngliche Höhe „gelupft“.
  2. Stabilisierung: Der Ballon wird entfernt und der entstandene Hohlraum wird mit speziellem medizinischem Knochenzement aufgefüllt.
  3. Aushärtung: Der Zement härtet innerhalb weniger Minuten aus und wirkt wie eine innere Schiene.


Eine Mobilisierung des Patienten ist in der Regel noch am OP-Tag möglich.

Spinalkanalstenose (Verengung des Wirbelkanals)

Bei einer Spinalkanalstenose ist der Wirbelkanal verengt, sodass Nerven unter Druck geraten. Dies kann Rückenschmerzen, Beinschmerzen, Taubheitsgefühle oder eine eingeschränkte Gehstrecke verursachen.

Unsere Behandlung:
Bei Versagen von konservativen Maßnahmen wie Physiotherapie, Schmerzmedikamenten und gezielten Injektionen können chirurgische Verfahren genutzt werden. Bei anhaltenden oder zunehmenden Beschwerden bieten wir moderne, schonende operative und minimalinvasive Eingriffe zur Entlastung der Nerven an. Ziel ist es, Schmerzen zu lindern und Mobilität sowie Lebensqualität nachhaltig zu verbessern.

Bandscheibenvorfall

Bei einem Bandscheibenvorfall tritt Bandscheibengewebe aus und kann auf Nerven drücken. Typische Symptome sind Rücken- und ausstrahlende Schmerzen, Kribbeln, Taubheitsgefühle oder Kraftminderung.

Unsere Behandlung:
In vielen Fällen ist eine konservative Therapie ausreichend. Bei starken, anhaltenden Beschwerden oder neurologischen Ausfällen führen wir gezielte, schonende operative Eingriffe zur Entlastung der betroffenen Nerven durch. Hierbei kommen Verfahren zu Entfernung des vorgefallenen Bandscheibengewebes zum Einsatz. Es besteht ebenfalls die Möglichkeit eines Bandscheibenersatzes.

Ziel ist eine rasche Schmerzlinderung und die Wiederherstellung der Belastbarkeit im Alltag.

Vereinbaren Sie einen Termin in der Sportklinik am Rhein und lassen Sie sich von unseren Experten beraten. Wir freuen uns darauf, Ihnen zu helfen.